HOCHGENAUE FERTIGUNG
HOCHKOMPLEXER BAUTEILE

WINDKANAL­MODELLE

IHR ZUVERLÄSSIGER PARTNER

Warum Windkanal­
modelle von
SR Erodiertechnik?

Windkanaltests sind ein essenzieller Bestandteil der Entwicklung in Bereichen wie Luft- und Raumfahrt, Automobilentwicklung, Motorsport sowie Forschung und Entwicklung.

Sie ermöglichen die präzise Analyse von Luftwiderstand, Strömungsverhalten, Auftrieb und Druckverteilungen unter realen Bedingungen.

Virtuelle Simulationen müssen häufig durch physische Tests validiert werden. Unsere maßstabsgetreuen Windkanalmodelle liefern hierfür zuverlässige aerodynamische Messdaten und unterstützen eine fundierte Bewertung von Konstruktionen im realen Strömungsversuch.

Unsere Präzisionsfertigung kommt insbesondere bei Windkanalmodellen für Luft- und Raumfahrt, Automobilentwicklung, Motorsport sowie Forschungsanwendungen zum Einsatz.

Im Automotive-Bereich fertigen wir dabei vor allem aerodynamisch relevante Einzelbauteile wie Spiegel, Felgen oder vergleichbare Detailkomponenten.

PRÄZISE DATEN und REALE TESTS

Unsere Leistungen
im Windkanal­modellbau

PRÄZISE MODELLE FÜR JEDE
STRÖMUNGSGESCHWINDIGKEIT

Modelltypen &
Anwendungs­bereiche

PRAXISBEISPIELE AUS UNSEREM UNTERNEHMEN

BRANCHEN &
EINSATZFELDER

WIR BERATEN
SIE GERNE

KONTAKTIEREN SIE UNS FÜR IHRE RÜCKFRAGEN

faq

Allgemeines zum
WINDKANAL­MODELLEN

Ein Windkanalmodell ist ein physisches Prüfmodell, das im Windkanal eingesetzt wird, um aerodynamische Eigenschaften wie Auftrieb, Widerstand, Seitenkräfte, Druckverteilungen und Strömungsablösungen experimentell zu untersuchen. Die Modelle sind häufig maßstäblich oder funktionsgerecht ausgeführt. Sie dienen der experimentellen Absicherung und Validierung numerischer Simulationen (CFD).

SR Erodiertechnik fertigt Windkanalmodelle für:

  • Low-Speed-Bereiche (inkompressible Strömung)
  • Transsonische Bereiche
  • High-Speed- / supersonische Strömungen
  • Die Auslegung auf Windkanaltyp, Reynoldszahl, Machzahl und Messziel erfolgt stets durch den Kunden.

Je nach Modellgröße, Geometrie und Material realisieren wir:

  • Form- und Oberflächentoleranzen von ±0,015mm
  • sehr enge Profil- und Konturabweichungen
  • reproduzierbare Geometrien für Vergleichsmessungen
  • Diese Präzision ist entscheidend, um Messabweichungen und Skaleneffekte zu minimieren.

Ja. Durch Mikrofräsen sowie Draht- und Senkerodieren lassen sich unter anderem folgende Strukturen hochpräzise realisieren:

  • filigrane Konturen
  • scharfe Kanten
  • enge Radien
  • komplexe Innengeometrien

Diese Verfahren ermöglichen Geometrien, bei denen konventionelle Zerspanungsverfahren an ihre Grenzen stoßen.

Der Modellmaßstab wird aus den technischen Randbedingungen des Versuchs, der verfügbaren Windkanalanlage und den fertigungstechnischen Möglichkeiten abgeleitet. Maßgeblich sind insbesondere folgende Faktoren:

  • Größe und Messquerschnitt des Windkanals
  • zulässiger Blockage-Anteil des Modells im Testbereich
  • angestrebtes Strömungsregime (z. B. subsonisch, transsonisch, supersonisch)
  • erforderliche Ähnlichkeitskennzahlen, insbesondere Reynolds- und Machzahl
  • Messaufgaben wie Kraftmessung, Druckabgriffe oder Strömungsvisualisierung
  • minimal herstellbare Geometriedetails, Radien und Bohrungen
  • Anforderungen an Oberflächenqualität und Maßhaltigkeit
  • strukturelle Stabilität und Aufspannkonzept des Modells

In der Praxis wird der Maßstab üblicherweise in Abstimmung mit dem Windkanalbetreiber festgelegt, um Messqualität und technische Umsetzbarkeit sicherzustellen.

Ja — unsere Unterstützung erfolgt im direkten Zusammenhang mit der späteren Fertigung. Wir beraten bei der fertigungsgerechten Auslegung von Bauteilen und Modellen und prüfen, ob Geometrien, Details und Toleranzanforderungen technisch wirtschaftlich umsetzbar sind.

Wir unterstützen insbesondere bei:

  • Bewertung der Herstellbarkeit geplanter Geometrien
  • Anpassung kritischer Details für eine sichere Fertigung
  • Vereinfachung von Strukturen zur Reduzierung von Aufwand und Kosten
  • fertigungsgerechter Auslegung von Aufnahmen und Schnittstellen
  • Optimierung von Bauteilaufbau und Segmentierung

Der Fokus liegt auf einer prozesssicheren, wirtschaftlichen und präzisen Umsetzung der Bauteile für den späteren Testeinsatz.